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Soppomat MayenPermanente Bergzeitfahrstrecke „Pic Royal“ zwischen Mayen-Nitztal und Kirchwald

Für alle Radsportler der Region, vom reinen Hobbyfahrer bis hin zum ambitionierten Amateurrennfahrer, gibt es nun eine Tag und Nacht zur Verfügung stehende 2. Bergzeitfahrstrecke. Bei der feierlichen Eröffnung freuten sich die Vertreter der an der Radarena am Nürburgring beteiligten Gebietskörperschaften über das neue Mosaik im Gesamtkonzept. Hermann-Josef Romes (Bürgermeister VG Adenau), Gerd Heilmann (Bürgermeister VG Vordereifel) und Rolf Schumacher (Bürgermeister Stadt Mayen) sehen in der „Radarena“ eine gute Möglichkeit den Radtourismus in unserer Region zu beleben. Und eben zu dieser Radarena gehört nun mit der Bergzeitfahrstrecke ein weiterer Baustein, der die Attraktivität erhöhen soll.

Der Anstieg vom Mayener Stadtteil Nitztal hinauf nach Kirchwald ist rund 2,5 km lang und überwindet dabei knapp 240 Höhenmeter. Der sog. „StoppOmat“ ist nicht der einzige seiner Art in der Region. Als Teil der Radarena am Nürburgring wurde eine Schwesteranlage in Fuchshofen am Anstieg nach Reifferscheid errichtet. Besonders ambitionierte Fahrer können auch im Zuge einer Runde beide Anlagen aufsuchen.

Die Anlage ist jedoch nicht nur für Radfahrer, sondern auch für E-Biker, Läufer oder Inlineskater geeignet. In den Wertungstabellen auf www.stoppomat.de gibt es für alle diese Gruppen eigene Auswertungen. Das System ist dabei für alle gleich: Rund um die Uhr können die Teilnehmer am Starthäuschen eintreffen und loslegen. Eine vorher mit den eigenen Grunddaten versehene Karte wird in die Anlage gesteckt und dort mit der aktuellen Uhrzeit auf die Sekunde genau gestempelt. Nun ist Eile geboten, schließlich ist das Stempeln der Karte der individuelle Startschuss. Am Ziel erfolgt die gleiche Prozedur und die Differenz der beiden Zeiten ergibt die Fahrzeit, die dann von Helfern des betreuenden RSC Eifelland Mayen ins Internet eingegeben werden. Etwa einmal die Woche, wird die Anlage geleert und die Zeiten nachgetragen. Der RSC Mayen gehört selbst zu den fleißigsten Nutzern der Anlage, z.B. „wird hier unsere jährliche Clubmeisterschaft ausgefahren und natürlich haben die Mitglieder das ganze Jahr über die Möglichkeit ihre Formentwicklung anhand des Vergleichs verschiedener Auffahrten zu ermitteln“, so der Vorsitzende Martin Reis.

Neben diesem sportlichen Aspekt spricht auch einiges anderes für eine Befahrung. Die Strecke ist nahezu ohne Verkehr bietet eine abwechslungsreiche Streckenführung über Serpentinen, durch Waldabschnitte und schließlich zwischen Feldern zum Hochpunkt nahe Kirchwald. Auch mit Ausblick wird nicht gegeizt. Zum einen ergeben sich schöne Rückblicke auf das für den Namen Pate stehende Schloss Bürresheim, zum anderen, gerade vom Hochpunkt aus, weite Blicke in die Hügellandschaft der Eifel (inkl. Des höchsten Berges, der Hohen Acht). Ein Besuch lohnt sich.