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Kratertour

Die "Kratertour" ist ein rund 5 km langer Rundwanderweg, der um die beiden Booser Maare, davon eines ein Trockenmaar, führt und zum Erkunden der Natur und zum Erholen einlädt.

Gekennzeichnet ist der Weg mit einem Logo, das die beiden Maare darstellt: ein Trockenmaar und den künstlich angelegten "Booser Weiher".

Mann kann die Wanderung sowohl im Ortskern von Boos (am Jugendheim) als auch am Wanderparkplatz "Booser Doppelmaar", etwas außerhalb des Ortes, beginnen.

Entlang des Weges befinden sich 35 Info-Tafeln zur Land- und Forstwirtschaft, zum Vulkanismus und zur Tier- und Pflanzenwelt. Pflanzen und Tiere, die nicht zu jeder Jahreszeit zu beobachten sind, werden hier genauso präsentiert wie Menschen und Vergangenes (siehe auch www.doppelmaar.de ).

Ein weiteres Highlight entlang des Weges ist, im wahrsten Sinne des Wortes, der "Booser Eifelturm", ein 25 m hoher Holzturm, von dessen Aussichtsplattform man phantastische Aussichten in die Umgebung hat.

Monreal - die fachwerkidylle im romantischen Elztal

Monreal, im Mittelalter eine von Stadtmauer und zwei Burgen geschützte Siedlung der Grafen von Virneburg, im Jahr 1632 von den Schweden und 1689 von den Franzosen verheert, schaffte wenig später den Wiederaufstieg als Tuchmacherstadt. Davon künden stattliche, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert am Lauf des Flüsschens Elz.

Mit ihren romantischen Fachwerkbauten haben sich die Bürger von Monreal gut eingerichtet. Junge Leute sind eingezogen, leben und arbeiten im Fachwerk, richten Werkstätten für Kunsthandwerk und Antiquitäten ein.

Monreal ist ein beliebter Treffpunkt für historisch interessierte Menschen, Künstler und Hobbymaler. Auch eine Ortsführung wird angeboten, mit interessanten Geschichten vom alten Grafengeschlecht, dem Zwist der Brüder und der Verbindung zum berühmten alten Virneburger Grafengeschlecht.

In Monreal zeigt man, wie mit der Rückbesinnung auf die schöne historische Bausubstanz Identität entsteht. Besucher können sich dem Reiz des mittelalterlichen Dörfchens mit seinen romantischen Winkeln und seiner malerischen Lage im engen Elztal, anmutig überragt von den Ruinen der Löwenburg und der Philippsburg, nur schwer entziehen. Eine Besonderheit ist das spätmittelalterliche Viergiebel-Haus im historischen Ortskern, datiert auf das Jahr 1452, kürzlich komplett renoviert und von grundauf saniert. Vor dessen Südwand steht ein Schandbaum aus dem Jahr 1642, bestimmt für "derer Strauch Feld und Gartendiebe".

Die Burgruine Virneburg

Die Virneburg wurde schon im 10. Jh. als Stammsitz eines einflussreichen Adelsgeschlechtes erwähnt, und ihre eindrucksvolle Burgruine lockt den Besucher heute zur Erforschung der überlieferten Geschichte und Geschichten.

Die in der vorderen Eifel gelegene Grafschaft Virneburg trug ihren Namen nach der Burg Virneburg an der Nitz, westlich von Mayen.

Die Virneburg selbst wurde wohl in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts zur Beherrschung der Straße von Mayen über Adenau nach Aachen als pfalzgräfliches Lehen errichtet.

Die Herren von Virneburg, später in den Grafenstand erhoben, werden erstmals im Jahre 1042 mit Bernhardus de Virneburch genannt. Damals war die Lehenshoheit an die Grafen von Sayn übergegangen, doch Johann von Sayn tritt diese 1358 wieder an die Pfalzgrafen ab, mit Ausnahme der Burg, die noch 1506 als Mannlehen der Grafen von Sayn genannt wird, jedoch erkannten die Grafen von Virneburg deren Lehenshoheit nicht mehr an.

Graf Ruprecht von Virneburg gab 1339 dem Erzbischof von Trier gegen Erlass einer Schuld einen Teil der Burg zu Lehen, dabei wird erstmals der "hoechste thurn" genannt, wahrscheinlich der alte Bergfried der Erbauungszeit.

1414 müssen die Grafen von Virneburg auch den Rest der Burg an den Erzbischof Werner von Falkenstein abgeben, dem die Grafschaft immer schon ein Dorn im Auge war. Doch schon wenige Jahre später gelingt es den Virneburgern ihre Burg wieder aus der Trierer Pfandschaft zu lösen. Mit dem Tode Graf Kunos von Virneburg im Jahre 1545 erlischt das Geschlecht der Virneburger.

Erben waren die Grafen von der Marck-Arenberg, später kamen Schloss und Grafschaft an die Grafen von Manderscheid-Blankenheim, wurden wenig später durch Trier als erledigtes Lehen eingezogen, nach Einspruch der Grafen von Manderscheid-Schleiden wurde es 1549 jedoch als Lehen an diese zurückgegeben. über diese ging der Besitz 1600 an Löwenstein-Wertheim.

Ein zu dieser Zeit angefertigtes Inventar der Burg nennt zwölf Räume. Der Bergfried wurde erneuert und erhielt 1623 einen neuen Wehrgang, doch bereits 1663 wird das Schloss als sehr baufällig bezeichnet, besonders auf der Seiten gegen den hohen Mauren und Brunnen". Eine Instandsetzung wurde damals verschoben, und 1665 waren die Mauern im vorderen und oberen Schlosshof "ganz abgefallen und völlig baulos". 1670 wurde der marode Bergfried niedergelegt und im folgenden Jahr neu errichtet. Die baufällige Ringmauer wurde instand gesetzt und im Schloss die allernötigsten Bauarbeiten vorgenommen.

Beim Einmarsch der Franzosen in die Eifel wurde die Schlossanlage 1689 gesprengt, der Turm wurde völlig zerstört, die Wohngebäude gingen in Flammen auf, die Ringmauer wurde geschleift.

Ohne Zweifel waren die Virneburger ein bedeutendes Grafenhaus, das im Spätmittelalter den Höhepunkt seiner Macht erreichte, als in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts Heinrich II. Erzbischof zu Köln und Heinrich III. Erzbischof zu Mainz waren. Doch nach dem Tode des mit politischem und militärischem Geschick begabten Ruprecht IV. im Jahre 1444 setzte auch schon der Niedergang des Hauses ein, der durch zahlreiche Schuldverschreibungen im 15. Jahrhundert dokumentiert wird.

Klettern in ehemaligen Steinbrüchen

Setzen Sie die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft. Glatte Felsplatten, Überhänge und Kamine werden zu einem faszinierenden Erlebnis und garantieren ein Abenteuer, das noch lange in Erinnerung bleibt.

Klettern bedeutet tanzen in der Senkrechten und ist eine der allerschönsten Formen um seinen Körper ganz zu spüren und sein exaktes Funktionieren zu steuern.

Nahezu unzählige Möglichkeiten gibt es in den Klettergärten der "Ettringer Lay" und des "Kottenheimer Winfeldes", zwei Landschaftsdenkmäler im Vulkanpark des Landkreises Mayen-Koblenz.

Hier wurde bis vor wenigen Jahrzenhten noch Basaltlava abgebaut. Die ehemaligen Steinbruchreviere wurden allerdings bereits vor einigen Jahren von Freizeit-Kletterern entdeckt und locken zwischenzeitlich immer mehr Anhänger dieser Sportart an.

Auf der Internetseite von Alexander S. Friedberger (www.klettern-ettringen.de ) werden die Klettergebiete und auch -touren vorgestellt und auch sonstige Informationen rund ums Klettern in den beiden o.g. Hauptklettergebieten in der Vordereifel bereit gehalten.

Zudem bietet der Deutsche Alpenverein, Sektion Koblenz, die Möglichkeit, unter Anleitung und in der Gruppe in unseren Klettergärten in Ettringen und Kottenheim das Klettern zu lernen und gemeinsam zu erleben.

Panoramaweg Kirchwald

Der Panoramaweg in Kirchwald hält das, was sein Name verspricht: Fast auf der gesamten Strecke können Sie einen freien Blick über die Eifellandschaft genießen, bei Fernsicht bis in den Hunsrück, den Westerwald und den Taunus hinein.

Der Panorama Wanderweg ist rund 10 km lang, mit einem "P" gekennzeichnet und verläuft fast durchgehend auf einer Höhe von ca. 500 m üNN.

Besondere Höhepunkte sind dabei die Ausblicke über das malerische Nettetal, vom Mohrsberg (564 m) aus ins Maifeld und bis in den Taunus hinein, vom Steinbüchel (524 m) über den Ort und dessen waldreiche Umgebung und der Blick auf das wunderschöne Nitztal, durch das sich der Nitzbach sein Bett vorbei an schroffen Felsen gegraben hat ("Nitzblick").

Der Weg führt zudem durch fast hundertjährige Wacholderheiden, durch

FFH- und Vogelschutzgebiete, bis zu einem wiedererrichteten Heiligenhäuschen, das seit jeher für viele Wanderer wie auch Motorrad- und Autofahrer einen willkommenen Anlass zur Rast bietet, und zurück zum Ausgangspunkt .

Der gesamte Rundwanderweg ist in etwa ca. 2 ½ Stunden Gehzeit relativ leicht zu bewältigen, mit Höhenunterschieden von 460 m bis 560 m.

Parkplätze stehen an der Kirche in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Schloss Bürresheim

Schloss Bürresheim war im Mittelalter eigentlich eine Burg, also gleichzeitig Ritterwohnsitz und Wehrbau. Dennoch ist die Bezeichnung "Schloss" hier sehr wohl angebracht, denn die prächtige Innenausstattung dieser rheinischen Wohnburg lässt den Besucher von vergangenen Zeiten und Aschenputtel träumen. Alle Generationen der Bewohner haben seit dem Mittelalter ein umfangreiches Mobiliar sowie zahlreiche Bilder und sonstige Einrichtungsgegenstände zur Ausstattung beigetragen.

Dabei besteht Schloss Büresheim, wie übrigens alle Burgen, nicht nur aus einem einzigen Gebäude, sondern aus einem Bergfried, vielen Mauern, Toren und Gängen sowie einem Palas und dazu ergänzend noch einem hervorragend erhaltenen Amtshaus aus dem 17. Jahrhundert. In der wechselreichen Geschichte des Schlosses wurden immer wieder Teile angebaut und umgebaut. Nachdem die letzten Besitzer das Schloss an das Land Rheinland-Pfalz übergeben hatten wurden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, wozu auch die Instandsetzung der ursprünglichen barocken Gärten gehörte.

Der Wacholderwanderweg

Der Wacholderwanderweg, mit einer Gesamtlänge von ca. 15 km, führt u.a. durch die Gemarkungen der Ortsgemeinden Langscheid, Langenfeld und Arft. Der Weg, als Rundweg konzipiert, verläuft durch die Natur- bzw. Wacholderschutzgebiete Wabelsberg, Büschberg, Wolfsberg, Dr. Heinrich Menke Park, Rassberg und Heidbüchel.Darüber hinaus wird durch Wegweiser mit Entfernungsangaben auf anrainende Ortsgemeinden hingewiesen, wo der Gast ebenfalls die Möglichkeit der Rast und Einkehr hat.

Der Wacholderwanderweg beginnt und endet an der Wabelsberger Wacholderhütte in Langscheid und ist mit einem Wacholdersymbol ausgezeichnet. Text- und Standorterläuterungstafeln an besonderen Aussichtspunkten entlang des Wacholderwanderweges helfen dem Wanderer, den "sicheren Durchblick" zu behalten.

Schutzhütten und Ruhebänke laden zum Verweilen ein.

Außer dem Wacholder bietet dieser Wanderweg Naturliebhabern eine Vielfalt von Möglichkeiten, die Flora und Fauna der Eifel kennen zu lernen.

Besonders zu erwähnen ist hier der Ginster, auch "Eifelgold" genannt, der im Frühjahr die "Attraktion" der Eifellandschaft darstellt.

Die Wallfahrtskapelle St. Jost

St. Jost ist ein Ortsteil von Langenfeld und liegt im romantischen Nitztal. Neben der alten ehemaligen Mühle steht unmittelbar am Flüsschen Nitz die Wallfahrtskapelle St. Jost, die dem Heiligen Jodokus geweiht ist.

Die Legende sagt, dass die Kapelle ursprünglich am Fuß des Burgbergs in Virneburg errichtet werden sollte. Bei einem starken Sturm wurde das Baumaterial jedoch von der über die Ufer getretenen Nitz weggespült und ca. zwei Kilometer talabwärts wieder gefunden. Der Graf glaubte an ein Zeichen des Himmels und erbaute dort, wo das Bauholz angespült wurde, die Kapelle.

Seit Jahrhunderten ist sie nun schon das Ziel vieler frommer Pilger, Gläubige bitten den hl. Jodokus hier um eine gute Ernte, für Schutz gegen Gewitter, Schadenfeuer, Getreidebrand, Fieber, Pest und andere Krankheiten, insbesondere gegen Halsleiden. Seine Verehrung ist seit dem 9. Jh. in Deutschland weit verbreitet.

Die Kapelle ist das Ziel vieler *Wallfahrten* aus der näheren und weiteren Umgebung. Sie *finden* *alljährlich an den zwei letzten September-Wochenenden und den beiden ersten Wochenenden im Oktober* statt. Jedermann kann sich daran beteiligen (Auskunft beim Pfarramt Langenfeld).

Die Wallfahrtskapelle St. Jost ist eine spätgotische Kapelle, allerdings mit barockem Altar. 1436 wurde sie erstmals in einer Grenzbeschreibung, urkundlich allerdings erst 1464 erwähnt, erbaut von dem Grafen Philipp von Virneburg. Dies geht auch aus dem Wappen im Gewölbeschlussstein in der Kapelle hervor. Der älteste Teil der Kapelle ist wohl der gotische Chor, der um 1400 entstanden ist, im 16. Jahrhundert wurde die Kapelle erweitert. Der jetzt zu besichtigende Altar wurde 1655 geweiht.

Eine Reliquie des heiligen Jodokus wurde im 14. Jahrhundert aus St. Josse in Frankreich von einem Grafen von Virneburg überbracht, befindet sich aber nun in der Pfarrkirche zu Langenfeld.

Da die enge und kurvige Zufahrtsstraße nach St. Jost hinab nur eine Fahrspur besitzt, bietet es sich förmlich an, den Weg dorthin zu Fuß zurückzulegen. Eine Empfehlung an dieser Stelle ist der Jodokusweg, der in Langenfeld beginnt und auf einem ca. 12 km langen Rundweg die Sehenswürdigkeiten rund um St. Jost streift, z.B. die "Schwarze Mutter Gottes" oder die "Jodokus-Säule".

Unweit der Kapelle wurde im Frühjahr 2004 wieder eine kleine Gaststätte eröffnet. Dieses Landgasthaus befindet sich unmittelbar neben dem Eingang zum alten Bergwerk Bendisberg, welches teilweise wieder begehbar gemacht werden soll und somit das Nitztal um eine weitere Attraktion reicher machen könnte.

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